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Die Autochthonen Reben Mallorcas

Insgesamt 40 balearische Rebsorten sind derzeit bekannt. Sie alle wachsen auf einem Testgelände des Weininstitutes IRFAP im Landwirtschaftsministerium. Nur sechs dieser Rebsorten sind von den Behörden aktuell anerkannt und registriert. Nur diese dürfen für die Weinproduktion verwendet werden. Zu den bekanntesten zählen die roten Trauben Manto Negro und Callet.
 
Die autochthonen Reben sind an die Boden- und Klimabedingungen der Insel angepasst. Sie werden schon ab Ende August geerntet, können zum Teil aber bis in den Oktober hinein reifen. Diese Anpassungsmöglichkeiten vermindern den sonst durch das warme Klima sehr hohen Zucker- und Alkoholgehalt. Um diese Vorzüge zu nutzen und neue Aromen aufzuspüren gibt es einige Winzer auf der Insel, die alten Rebsorten wie Detektive aufspüren, sie klonen und in jahrelanger Arbeit wieder nutzen. Sorten wie Giró, Argamussa oder Vinater Blanc, die teilweise sogar die Reblaus überlebt haben, sind plötzlich wieder da, nachdem sie auch noch das jahrelange staatliche Anerkennungsverfahren absolviert haben.

Manto Negro  Die wichtigste der auf Mallorca angebauten Rebsorten, hauptsächlich im Gebiet von Binissalem, der mallorquinischen Hauptstadt des Weins, und der Ostküste. Die Traube hat große, rote Beeren. Nur Weine mit 50% Manto Negro erhalten die Gütebezeichnung D.O. Binissalem. Die Weine mit Manto Negro sind eher leicht und duftig, tiefrot im Glas, mit einem Aroma von dunklem Holz, Beeren und Vanille. Da die Manto Negro nicht sehr viel rote Farbe gibt, wird sie auch häufig gemischt, z.B. mit der Callet oder ausländischen Rebsorten.
 
Callet  Eine kräftige und robuste Rebsorte mit individuellem Charakter. Die wenigen, fachgerecht gepflegten Callet-Weinberge rund um Felanitx sind zum Teil bis zu 80 Jahre alt. Mit einer angenehmen Säure und einem insgesamt milden Aroma von frischem Holz, Waldbeeren, Kakao, Zimt und Vanille hat die Callet einen runden, ausgeglichenen Geschmack. Die Callet-Traube wird meistens mit anderen Rebsorten kombiniert.

Prensal Blanc  Die weiße Traube – auch Moll genannt – wächst hauptsächlich in der Gegend um Binissalem. Die Weine sind leicht und ausgewogen, harmonisch, mit einem geringen Säuregehalt. Ihr Charakter ist frisch und fruchtig mit einer würzigen Note und eigenen sich gut als Dinner-Wein.

Fogoneu  Die Rebe war schon vom Aussterben bedroht, wird aber wieder rund um Felanitx angebaut. Die Traube ist autorisiert für die D.O. Plà i LLevant. Die Traube gibt wenig Säure und einen geringen Alkoholgehalt.
 
Gorgollassa  Eine in den 80er Jahren wiederentdeckte rote Urrebe, die trotz ihrer Leichtigkeit mit wunderbaren Gewürzaromen überrascht.
 
Giró  Die Weißwein-Traube ist vermutlich wegen ihrer leichten Rotfärbung als Giró Ross seit 2014 anerkannt. Sie besticht mit einem wunderbar leichtem Mineralton und viel frischen Geschmacksnoten.

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Die Autochthonen Reben Mallorcas

Insgesamt 40 balearische Rebsorten sind derzeit bekannt. Sie alle wachsen auf einem Testgelände des Weininstitutes IRFAP im Landwirtschaftsministerium. Nur sechs dieser Rebsorten sind von den Behörden aktuell anerkannt und registriert. Nur diese dürfen für die Weinproduktion verwendet werden. Zu den bekanntesten zählen die roten Trauben Manto Negro und Callet.
 
Die autochthonen Reben sind an die Boden- und Klimabedingungen der Insel angepasst. Sie werden schon ab Ende August geerntet, können zum Teil aber bis in den Oktober hinein reifen. Diese Anpassungsmöglichkeiten vermindern den sonst durch das warme Klima sehr hohen Zucker- und Alkoholgehalt. Um diese Vorzüge zu nutzen und neue Aromen aufzuspüren gibt es einige Winzer auf der Insel, die alten Rebsorten wie Detektive aufspüren, sie klonen und in jahrelanger Arbeit wieder nutzen. Sorten wie Giró, Argamussa oder Vinater Blanc, die teilweise sogar die Reblaus überlebt haben, sind plötzlich wieder da, nachdem sie auch noch das jahrelange staatliche Anerkennungsverfahren absolviert haben.

Manto Negro  Die wichtigste der auf Mallorca angebauten Rebsorten, hauptsächlich im Gebiet von Binissalem, der mallorquinischen Hauptstadt des Weins, und der Ostküste. Die Traube hat große, rote Beeren. Nur Weine mit 50% Manto Negro erhalten die Gütebezeichnung D.O. Binissalem. Die Weine mit Manto Negro sind eher leicht und duftig, tiefrot im Glas, mit einem Aroma von dunklem Holz, Beeren und Vanille. Da die Manto Negro nicht sehr viel rote Farbe gibt, wird sie auch häufig gemischt, z.B. mit der Callet oder ausländischen Rebsorten.
 
Callet  Eine kräftige und robuste Rebsorte mit individuellem Charakter. Die wenigen, fachgerecht gepflegten Callet-Weinberge rund um Felanitx sind zum Teil bis zu 80 Jahre alt. Mit einer angenehmen Säure und einem insgesamt milden Aroma von frischem Holz, Waldbeeren, Kakao, Zimt und Vanille hat die Callet einen runden, ausgeglichenen Geschmack. Die Callet-Traube wird meistens mit anderen Rebsorten kombiniert.

Prensal Blanc  Die weiße Traube – auch Moll genannt – wächst hauptsächlich in der Gegend um Binissalem. Die Weine sind leicht und ausgewogen, harmonisch, mit einem geringen Säuregehalt. Ihr Charakter ist frisch und fruchtig mit einer würzigen Note und eigenen sich gut als Dinner-Wein.

Fogoneu  Die Rebe war schon vom Aussterben bedroht, wird aber wieder rund um Felanitx angebaut. Die Traube ist autorisiert für die D.O. Plà i LLevant. Die Traube gibt wenig Säure und einen geringen Alkoholgehalt.
 
Gorgollassa  Eine in den 80er Jahren wiederentdeckte rote Urrebe, die trotz ihrer Leichtigkeit mit wunderbaren Gewürzaromen überrascht.
 
Giró  Die Weißwein-Traube ist vermutlich wegen ihrer leichten Rotfärbung als Giró Ross seit 2014 anerkannt. Sie besticht mit einem wunderbar leichtem Mineralton und viel frischen Geschmacksnoten.

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